Gemeindeimmobiliensteuer GIS 2024 - Infos

Heuer werden die Bürgerinnen und Bürger wieder Ende Mai / Anfang Juni 2024 einen Brief bzw. eine Mail mit der


Berechnung der jeweils geschuldeten Gemeindeimmobiliensteuer (GIS) 

Veröffentlichungsdatum:

15.05.2024

Lesedauer

2 Minuten

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immobilien

Immobilien

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Heuer werden die Bürgerinnen und Bürger wieder Ende Mai / Anfang Juni 2024 einen Brief bzw. eine Mail mit der

Berechnung der jeweils geschuldeten Gemeindeimmobiliensteuer (GIS) erhalten (mit Einzahlungsscheinen

F/24 für beide Raten!)

! Wichtiger Hinweis !

 ! Der Einzahlungsschein F/24 für die 2. Rate 2024 ist bereits bei diesem Brief dabei und wird nicht im

November 2024 vor Fälligkeit der 2. Rate neu zu geschickt!

Bitte daher diesen Einzahlungsschein aufbewahren oder gleich in der eigenen Bank hinterlegen für die

Einzahlung rechtzeitig vor der Fälligkeit der 2. Rate 2024 zwischen 01. Dezember und 16. Dezember 2024.

 Nur bei Änderungen (geänderte Eigentumsverhältnisse, An- bzw. Verkauf von Immobilien u.ä.) im 2.

Halbjahr 2024 wird eine neue Berechnung mit neuem Einzahlungsschein zugesandt.

Dabei ergeben sich folgende Hebesätze:

- 0,4 % für die Hauptwohnung samt Zubehör (max. 3 Zubehöreinheiten der Kategorien C/2, C/6, C/7, davon

höchstens 2 derselben Kategorie) mit Freibetrag von 744,44 Euro. Ab dem 3. Kind, welches sich in der

Hauptwohnung ständig aufhält, darin meldeamtlich eingetragen ist und unter 18 Jahre alt ist, wird der Freibetrag

um 50 Euro erhöht;

- 0,2 % für Wohnungen, die landwirtschaftlichen Arbeitnehmern zur Verfügung gestellt werden sowie Immobilien

von nicht gewinnorientierten, gemeinnützigen Organisationen (ONLUS);

- 0,3 % für Urlaub auf dem Bauernhof und Privatzimmervermieter; dieser reduzierte Steuersatz wird bei

Privatzimmervermietern nur dann angewandt, wenn die Betriebe eine Auslastung von mindestens 20% im

Zeitraum vom September des Vorjahres bis zum August des Steuerjahres erreichen.

- 0,4 % für Wohnungen samt Zubehör, die in kostenloser Nutzungsleihe an Verwandte überlassen werden;

- 0,56 % für alle Gebäudekategorien D (z.B. Hotels, Betriebshallen) außer D/5, sowie C/1 und C/3 (z.B.

Geschäfte);

- 1,56 % für Wohnungen samt Zubehör ohne registrierten Mietvertrag;

- 0,76 % für alle anderen Immobilien (z.B. Baugrund, vermietete Zweitwohnungen).

- Landwirtschaftliche Wirtschaftsgebäude sind generell befreit (vorausgesetzt aktive MwSt.- Position als

Landwirt), während für landwirtschaftliche Wohngebäude die GIS geschuldet ist.

Für die Anwendung von bestimmten Hebesätzen muss vorab eine Ersatzerklärung vorgelegt werden.

Aufgrund dieser Ankündigung ergibt sich folgende Situation für die Gemeindebürger:

 Steuerpflichtige werden wie gewohnt das vorausgefüllte Formular F24 erhalten;

 Steuerpflichtige, wo der geschuldete Betrag gleich 0 Euro bzw. gleich oder weniger 10,00 Euro

beträgt (Steuer nicht geschuldet), werden keinen Brief von der Gemeinde erhalten!

Dieser mit viel Aufwand verbundene Dienst soll als konkreter Schritt zu mehr Bürgernähe gesehen werden und

verlangt deshalb auch die aktive Mitarbeit der Bürgerinnen und Bürger.

Die Berechnung der Steuer erfolgt nämlich aufgrund des Verzeichnisses der Immobilien, die bei der Gemeinde

mit Stand Ende April 2024 aufscheinen.

Daher bitten wir die Bürger, die Richtigkeit der jeweils aufscheinenden Immobilien bzw. der berechneten Steuer

zu überprüfen.

Falls die Daten nicht korrekt sind oder falls sich nach dem 30.04.2024 Änderungen ergeben haben (z.B.

Fertigstellung eines neuen Wohnhauses oder eines Umbaus, geänderte Eigentumsverhältnisse, An- bzw. Verkauf

von Immobilien u.ä.), ist die Gemeindeimmobiliensteuer aufgrund der effektiven Situation neu zu berechnen.

Das Steueramt der Gemeinde steht Ihnen für eventuelle Informationen, sowie für eine Neuberechnung der Steuer

zur Verfügung.

Die Einzahlungstermine: 1. Rate: zwischen 01. Juni und 17. Juni 2024

2. Rate: zwischen 01. Dezember und 16. Dezember 2024

Die Einhebung:

Die Zahlung der GIS erfolgt ausschließlich mit dem Modell F/24. Somit sind andere Zahlungsmodalitäten

beim Schatzmeister der Gemeinde wie beispielsweise RID (Dauerauftrag) oder normale Banküberweisung

des geschuldeten Betrages nicht zulässig.


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Zuletzt aktualisiert: 01.07.2024, 15:40 Uhr

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